Method v3.1 · Transformation & Economic Intelligence

Evidenz vor Scheingenauigkeit.

01Perspektiven trennen

Führungserwartung und Mitarbeitendenerleben werden unabhängig erhoben.

02Differenzen erklären

Der Gap wird nicht als Schuldfrage, sondern als Steuerungsinformation interpretiert.

03Evidenz kennzeichnen

Jede Aussage bleibt an ihre tatsächliche Daten- und Prüfgrundlage gebunden.

Evidence Confidence

E0

Illustrative Demo

Beispieldaten ohne Aussage über eine reale Organisation.

E1

Self-declared

Strukturierte Selbstauskunft einer Perspektive. Orientierung ohne Validierung.

E2

Multi-perspective

Getrennte Führungs- und Mitarbeitendenperspektive mit Mindestgruppenschutz.

E3

Evidence-reviewed

Ausgewählte Dokumente, KPI, Interviews und Verantwortlichkeiten wurden nachvollzogen.

E4

Longitudinal

Re-Messung und Outcome-Daten belegen Veränderung über einen definierten Zeitraum.

Berechnungslogik

Antworten auf der Skala 0 bis 4 werden linear auf 0 bis 100 normalisiert. Der E1-Reifeindex ist der Mittelwert der beantworteten Leititems; priorisiert werden die niedrigsten Itemwerte. In E2 wird je Dimension der Mittelwert beider Gruppen berechnet. Der Gap Index ist der Mittelwert der absoluten Differenzen zwischen Führung und Mitarbeitenden über zehn Dimensionen. Er ist ein organisationsinterner Expositionsindikator, kein externer Benchmark.

Economic Impact Model v1.0

Wie das Economic Gap Exposure berechnet wird.

Das Modell übersetzt keine Kulturzahl pauschal in Euro. Es addiert drei voneinander prüfbare Kostenpools aus organisationsspezifischen Eingaben:

01Kapazitätsverlust

Mitarbeitende × Vollkosten p. a. × Reibungsstunden pro Woche ÷ 40 Wochenstunden

02Fehler & Nacharbeit

Vom Unternehmen eingegebene jährliche Kosten für Fehler, Korrektur, Eskalation und Wiederholung.

03Unteradoption

Transformationsinvestment p. a. × Anteil, der durch geringe Nutzung oder Übersetzung gefährdet ist.

Economic Gap Exposure = Kapazitätsverlust + Fehler/Nacharbeit + gefährdetes Investment
  • Der Gap Index bestimmt Severity und Decision Signal, skaliert aber niemals den Eurobetrag.
  • Ein Korridor von ±25% macht Eingabeunsicherheit sichtbar; er ist kein Konfidenzintervall.
  • Externe Studien liefern nur Research Context und sind keine Rechenkoeffizienten.
  • Doppelzählungen zwischen Reibungszeit, Nacharbeit und Investment müssen vor Board-Nutzung fachlich geprüft werden.
  • Assessment-Anteil und Break-even vergleichen Preis mit bestehendem Exposure – sie versprechen keine Einsparung.
Eigenes Exposure modellieren

Priority Engine

In E2 werden die drei größten absoluten Perspektivdifferenzen priorisiert. Potenzielle Auswirkung, Dringlichkeit, Evidenzstärke und Umsetzungsaufwand werden erst im begleiteten E3-Review ergänzt. Das System erzeugt Entscheidungshypothesen – keine automatisierte Beratungs- oder Auditfreigabe.

Entscheidungsregeln